Was ist eine Zahl?

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Zahlenwelten

Hier finden sich unterschiedlichste Sichtweisen und thematische Verknüpfungen der Zahlen mit Wissensinhalten aus Kunst, Geschichte, Mathematik oder Astronomie. Der abstrakte Kern der Zahlen an sich erhält somit einen Körper, der leichter fassbar und begreifbar wird. Die einzelnen Beiträge sind bunt und mosaikartig zusammengestellt und wollen zu eigenständigem Spielen und Formen mit dem angebotenen Material anregen. Alle Texte sind vom Wesen her untrennbar miteinander verknüpft und spiegeln die geistigen Form-Ideen in der grobstofflichen Alltagswelt.

Genauso wie der Archetyp der Bewegung in unserer bekannten Welt als Spirale von der kosmischen Dimension (als Galaxie) über die planetare Ebene (Wasserwirbel) bis zur zellulären Ausprägung (DNA-Helix) überall anzutreffen ist, kann dieser als Buchstabe "G" oder der Zahl 6 bzw. 9 abstrakt abgebildet werden.

Die Texte der Zahlenwelten beziehen sich auf diese analogen Entsprechungen, wobei sowohl der geistige Kernaspekt einer Zahl ("cera") und seine Ausprägung in der physischen Realität ("cifa") als auch deren Seelenanteil ("cora") dargestellt wird.
Diese dreiwertige Ordnung der "Familie" (Mutter-Kind-Vater) bildet das Grundgerüst unseres Seins, unabhängig von der Größe oder Dimensionalität der Objekte, wie auch das Sprichwort: "alle guten Dinge sind drei" besagt. Vorliegende Artikel beleuchten auch den mathematischen Aspekt dieser Regel und es zeigt sich, dass selbst so hochkomplexe Gebilde wie Sternenhaufen oder das menschliche Bewusstsein dieser Struktur folgen.

Es lässt sich zeigen, dass unser Universum auf die drei "geistigen" Basisaspekte +1/0/-1 der Einheit 1² zurückzuführen ist, die in endlosen Kombinationen im Feststofflichen als Atome oder Moleküle die Materie aufbauen. Da die 1² (beachte die quadratische Definition) im Vergleich zu den Zahlen 2, 3, 4, 5, usw. höherdimensional ist, kann diese als Jokerzahl und Geburtsstätte aller anderen Zahlen betrachtet werden. Die Zahl 2 ist daher Symbol der frisch geschöpften Materie, und findet ihren Spiegelpartner in der Zahl 5. Das ewige, neugeborene Kind – die Zahl 3 – nimmt hierbei die Mitte ein, und korreliert mit der Seele oder energetischen Dimension des Seins.

Weil die Zahl 3 aus dem immateriellen Kern der Null entspringt, kann die Schöpfung als Emanation der Leere (nicht des Nichts, da besteht ein großer Unterschied) aufgefasst werden, ein Thema, welches im tiefsten Sinne des Wortes unerschöpflich ist. Dazu noch eine Anregung von Christian Morgenstern:

Es war einmal ein Lattenzaun
mit Zwischenraum, hindurchzuschaun.
Ein Architekt, der dies sah,
stand eines Abends plötzlich da –
und nahm den Zwischenraum heraus
und baute draus ein großes Haus.


 

zum Download:

• Das babylonische Zeitsystem

• Das Crowley-Tarot

• Das Venuspentagramm und die Fibonacchi-Folge

• Der Erlöserarchetyp als Fisch


• Der Mars im Zentrum der Aufmerksamkeit

• Die drei Erdrhythmen


• Die Eins und Null in der Kunstgeschichte

• Die Entwicklung des Rechnens

• Die Ordnung der Verknüpfungszeichen

• Die Zahl Pi als Zeitkonstante

• Die Zahlenquadrate

• Mathematik und Musik

• Natur, Architektur und Zahl

• Zahlen und Periodensystem

• Zur Lösung der Riemann´schen Vermutung


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